Hunde- und Welpenerziehung, voll mit Tipps, damit Sie Ihren Hund besser verstehen können.
Tipps für Hundeerziehung

Tipps

Tiere als Geschenke ?

Tiere sollten nie unüberlegt als neue Familienmitglieder geschenkt oder angeschaft werden! Darf man überhaup in der Wohnung des Vermieters Tiere halten? Ist jemand in der Familie auf Tiere allergisch? Haben Sie genügend Zeit für das Tier? Können Sie es artgerecht halten? Was für Bedürfnisse hat das Tier? Wenn es mal krank wird, können hohe Tierarztkosten auf Sie zukommen. Sind genügend finanzielle Mittel vorhanden?

Gefahren für Tiere zur Weihnachtszeit

Christbäume können durch Anknabbern von Ästen oder Kabeln, auch beim Hochstehen, zu Fall gebracht werden, auch wenn sich das Tier im Kabel verfängt. Wenn der Rüde den Baum markiert (Stromschlag, Brände). Glaskugeln sehen wie Bälle aus und verleiten die Tiere, mit ihnen zu spielen. Wenn sie verbissen werden, können auch noch Scherben verschluckt werden, die dann den Darmtrakt verletzen (Darmverschluss). Lametta (Engelhaar, Silberfäden) können bleihaltig sein und beim Hinunterschlucken zu Schnittverletzungen und Vergiftungen führen (Darmverschluss, Vergiftung). Feuer oder Flammen der Kerzen können die Tiere verbrennen oder sogar ihr Fell in Brand stecken. (Brandnarben und Traumas) Duftöle sind für manche Tiere giftig und sollten daher auf ein Minimum reduziert werden. Noch besser wäre es ganz darauf zu verzichten. Das Weihnachtszimmer nie unbeaufsichtigt mit den Tieren alleine lassen.

Förderung des Welpens nach der Geburt

Wenn man die neu geborenen Welpen mit einem Wattestäbchen an den Fussballen stimuliert (massiert), entwickeln sie mehr Synapsen (Gehirnverbindungen), die den Welpen später helfen, Erfahrungen, die sie machen, besser und gezielter einzuordnen. Der Tastsinn ist das erste Organ, das beim Welpen schon im Mutterleib funktioniert. Nach der Geburt kann der Welpe als erstes riechen. Nach 10 Tagen sieht und nach 14 Tagen hört der Welpe. Die Prägungs- und Sozialisierungsphase ist die wichtigste Zeit, um den Welpen auf sein späteres Leben vorzubereiten. Alle Erfahrungen, die er nicht macht, prägen sein ganzes späteres Leben. Deshalb ist es WICHTIG einen seriösen Züchter auszusuchen, der sein Bestes für die Aufzucht gibt. Die Abgabe der Welpen sollte ca. ab der 10. Lebenswoche erfolgen.

Hunde an der Leine Warum? Wieso?

Vielleicht wird er durch einen neuen Hundehalter ( noch fehlende Bindung) geführt oder er steht in der Ausbildung, wird gerade mit einer Gefahr konfrontiert oder jagt, ist läufig, ängstlich, aggressiv oder ungehorsam. Veileicht hat er eine ansteckende Krankheit oder hatte eine Operation. Dann sollten Sie Ihren Hund an die Leine nehmen. Danke für Ihr Verständnis!

Wunde Pfoten im Winter wegen dem Streusalz

Da das Salz aggressiv ist und die Pfoten angreift, ist es ratsam, sie vor dem Spaziergang mit Cocosfett einzustreichen. Wenn Sie nach Hause kommen, sollten Sie die Hundepfoten mit warmem Wasser abwaschen und wieder Cocosfett auf die Pfotenballen streichen. Haben Hunde lange Haare zwischen den Pfoten, kann man diese auch mit Cocosfett einstreichen, um keine Schneeklumpen zwischen den Hundezehen zu kriegen oder sie kurz schneiden. Es gibt im Zoofachhandel auch Desinfiszierende Sprays die die Hundepfoten Pflegen. Sie sind besser als Vaseline, da Vaseline die Pfoten und Fussballen aufweicht.

Hunde und Sommerhitze

Hunde haben nur an den Pfoten Schweissdrüsen. Durch hecheln erzeugen sie Verdunstungskälte. Sie tauschen gewärmte Atemluft mit der kühleren Luft aus. Lassen Sie die Hunde deshalb im Sommer niemals in der Sonne im Auto, die Sonne wandert (Schatten).Die Hunde bekommen einen Hitzschlag und gehen dabei ein. Hunde die kein Fell haben oder wenig Fell z.B. am Nasenrücken und an den Ohren, können Sonnenbrand bekommen. Deshalb ist es sinnvoll, die Hunde am Meer mit Sonnencreme einzucremen. Auch wenn sie lange in der Sonne sind. Zudem können die Hunde auch einen Sonnenstich bekommen. Geben sie den Hunden die Möglichkeit in den Schatten zu gehen und viel zu trinken. Es gibt auch unter Hunden Nichtschwimmer. Wenn sie ein langes Fell haben, das sich mit Wasser vollsaugt, zieht es den Hund nach unten. Grassamen und Pollen können zu allergischen Reaktionen führen. Schnupfen, rote Augen sind anzeichen dafür. Auch können Grassamen den Hunden in die Gehörgänge gelangen und Entzündungen hervorrufen. Lassen sie die Hunde nicht im Hohen Gras rennen. Der Bauer wird Ihnen auch dankbar sein.

SWIFFERS ( feuchte Tücher)

Haustiere mussten wegen eines schmerzhaften Leberleidens eingeschläfert werden. Die Autopsie ergab, dass die Leber in einem Fürchterlichen Zustand war, was nur auf regelmässige Gifteinnahme zurück zu führen war. Bei genauer Inspektion der Verpackung von "SWIFFERS_feuchte Tücher" stiess man auf das Kleingedruckte, wo darauf hingewiesen wird, dass das Produkt für Kinder und Tiere giftig sei. Die Kontaktaufnahme mit dem Fabrikanten des Produktes brachte die grosse Überraschung,dass einer der Bestandteile, Enteiser, sehr nahe dem Molekül Enteiser entspricht. Der Fussboden wurde bei den Haustieren regelmässig mit den oben erwähnten Tüchern gereinigt. Die Tiere leckten sich die Fussballen, was zur Vergiftung führte. Die Tücher sind für Mensch und Tier giftig und sollten nicht benutzt werden.

Martin Naef


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